Kreatives Tagebuch

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1. Kette im Gatterkamm

Gestern abend habe ich den Rest der Kette in den Gatterkamm eingefädelt. Ein Foto ist im Ordner "Weben"... Jetzt muss ich "nur noch" jemanden finden, der mir beim Aufbäumen hilft :-) Wiebke hat mir empfohlen, statt Papier Stoffstreifen als "Trennmittel" beim Aufwickeln der Kette auf den Kettbaum zu nehmen. Das werde ich so machen.

Gelernt habe ich, dass ich beim Scheeren der Kette darauf achten muss, dass das Fadenkreuz nicht zu nah am Anfang liegt, damit ich für das Einfädeln genügend Spielraum habe. Das war bei der ersten Kette ein wenig mühsam. Damit mir die Arbeitsabläufe "vom Kopf in die Hand rutschen" und selbstverständlicher werden, habe ich parallel begonnen, eine zweite Kette für den 40er Rahmen von Kircher zu scheeren. Diesmal habe ich schwarze Merinowolle verwendet.

Es macht mich richtig glücklich, mir neue handwerkliche Bereiche zu erschließen und durch das Tun zu lernen. Fehler zu machen, Lösungen zu entwickeln, diese dann gleich auszuprobieren, ist meine Lernmethode der Wahl.
2.3.06 06:25


Kette aufgebäumt :-)

Ich kann es noch kaum glauben - die erste Kette ist aufgebäumt und ich kann mit dem Weben beginnen! Mein liebster Rainer hat den zweiten Part übernommen und für die Spannung der Kettfäden gesorgt... (Allerdings mit einem Kopfschütteln darüber, mit wieviel Aufwand die Vorbereitung des Rahmens verbunden ist, bevor der eigentliche Webprozess losgeht :-) Und ich bin sooo stolz und froh! Alle 242 Fäden über 5 Meter sitzen an der richtigen Stelle, nichts hat sich verfitzt, nichts ist gerissen, kein Fadensalat - es hat einfach alles geklappt! Einen hauchdünnen Baumwollstoff habe ich zum Schutz der Kette mit auf den Kettbaum gewickelt. Und am Wochenende werde ich meine selbstgesponnene und -gefärbte Wolle erstmals zu einem Stoff verweben! Mein Herz flattert richtig vor Glück!

Ein Foto der aufgebäumten Kette ist natürlich im Ordner "Weben" anzusehen :-)

Auch der Gewichtswebstuhl nimmt Formen an. Mir fehlen nur noch zwei Querholme, die Diagonalen zur Stabilisierung und der Litzenstab. Alle anderen Äste sind entrindet, geschliffen und auf Länge geschnitten. Ich habe mich für eine Webbreite von einem Meter entschieden und überlegt, die Bauanleitung Schritt für Schritt aufzuschreiben und - sobald ich soweit bin, dass ich die Funktionsfähigkeit garantieren kann - auch in den Blog zu stellen. Fotos folgen später.
3.3.06 06:30


30 Zentimeter Jackenstoff fertig

Die ersten 30 Zentimeter Jackenstoff sind gewebt :-) Für den Schuss verwende ich singlegesponnene süddeutsche Wolle in 12 verschiedenen Farbtönen einer "Familie". Gefärbt habe ich mit Zwiebelschalen, Wolfsmilch-Scheinblüten, Dahlienkelchen und Krappwurzel. Ein Farbverlauf geht über 15 Zentimeter und wird sich bis zum Ende des Stoffes 31 Mal wiederholen. Da ich (noch) keinen Breithalter besitze, muss ich sehr aufpassen, um nicht einzuweben und eine "Taille" zu bekommen. Deshalb lege ich den Schussfaden schräg und die Randschlaufe recht locker ein.

Dabei gelernt habe ich, dass ich beim nächsten Webstück zu Beginn des Stoffes den Kettfaden auch als Schuss benutzen und mir über ca. einen Zentimeter eine haltbare Webkante schaffen werde.

Ein Foto ist im Ordner "Weben" anzuschauen...
4.3.06 10:42


Ich habe den Bogen raus

Inzwischen habe ich 1,65 Meter gewebt, d.h. die Farbfolge hat sich bereits 11 Mal wiederholt. Und ich LERNE! Es war nicht so gut, die Randschlaufe zu üppig zu legen. Das mache ich jetzt anders, denn ich habe DEN BOGEN RAUS und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ob diese Redewendung ihren Ursprung beim Weben gefunden hat? Ich lege den Faden nämlich in einem sanften Bogen ein. Beim Anschlagen sucht sich der Schuss den nötigen Platz. Dadurch wird der Randabschluss immer schöner und die Gefahr des Einwebens ist gering. Aber auch der anfängliche Schlaufenrand ist nicht schlimm, da ich ja ohnehin zuschneiden muss, um aus dem Stoff eine Jacke entstehen zu lassen. Wenn ich den Stoff vom Rahmen genommen habe, werde ich ein "Rand-Vergleichsfoto" einstellen. Durch den ständigen Farbwechsel entstehen Reste - siehe Foto im Ordner "Weben". Diese Fäden schneide ich ab und sammle sie - siehe Foto. Sieht das Fadengewirr nicht auch schön aus? Daraus werde ich eine Fläche filzen und vielleicht als schmückendes Element zu einer Jackentasche verarbeiten. Mal sehen, ob es gelingt :-)

Meine Tochter Nina kam mit ihrem Pflegling Jonathan zu Besuch. Die Wolle, die ich zum Weben verwende, liegt in Strängen als Farbreihenfolge auf meinem Teppich. Jonathan wählte sich seine Lieblingsfarben und legte sich darauf :-)
Natürlich habe ich ein Foto gemacht...
5.3.06 10:34


Jackenstoff vom Rahmen genommen

So - mein erster selbst gewebter Stoff ist fertig... Die Kettfäden habe ich doppelt verknotet. Der entspannte Stoff ist 3,75 Meter lang und schwankt in der Breite zwischen 59 und 57 Zentimeter. Im Ordner "Weben" habe ich auch ein Foto eingestellt. Morgen - bei Tageslicht - werde ich noch ein schöneres machen... (Der Blitz lässt die Farbübergänge härter werden als sie sind.)

Der nächste Arbeitsschritt ist das Walken :-)

Ich freue mich sooooo!

P.s. Knöpfe für die Jacke habe ich bereits aus Schlehenholz angefertigt. Sie liegen allerdings noch in der Klinik und warten auf den Feinschliff...
6.3.06 19:52


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