Kreatives Tagebuch

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Ein merkwürdiges Gefäß...

...ist heute entstanden - ca. 30 Zentimeter hoch und an der breitesten Stelle misst es ca. 25 Zentimeter. Es hat nicht nur Oben und Unten, wie es Gefäße üblicherweise mitbringen, sondern ZWEI Unten und EIN Oben. Ich kann nicht einmal sagen, ob es mir gefällt. Die weichen, weiblich anmutenden Formen mag ich schon, allerdings entsteht durch die Dreiheit ein Spannungszustand, der mich irritiert. Noch ist das Tongefäß ganz frisch und steht zum Trocknen in der Werkstatt. Hier sind einige Fotos aus verschiedenen Perspektiven:




2.11.06 19:23


Es fragte das...

...Wollschaf...

Wie haltet ihr das mit dem Anstricken neuer Knäule - von innen oder von außen? Wickelt ihr das ganze Knäuel erst um, um Knoten zu entdecken oder auf eine Kone? Wo lagert ihr während des Strickens euer Knäuel?

Erstmal liebe ich es, Strangwolle zu Knäueln zu wickeln! Der Vorgang an sich entspannt mich und ordnet - als angenehmen Nebeneffekt - gleich noch meine Gedanken... Dabei werden meine Hände zur "Knäuelwickelmaschine". Inzwischen habe ich mir eine Wickeltechnik angewöhnt, durch die die Knäuel anschließend liegen bleiben und beim Abwickeln nicht umherrollen. Deshalb kann ich die selbstgesponnene Wolle auch von außen anstricken und die Wolle auf dem Boden liegen lassen.

7.11.06 22:48


Mein Faserbuch-Paket...

...ist heute eingetroffen. Ich wurde schon ganz ungeduldig, aber das Warten hat sich gelohnt. Was für schöne Schätze! Die Vielfalt zeigt sich auch in den unterschiedlichen Verpackungen. Einige Tütchen sind mit einer Spinnprobe zugebunden und die Angora- und Shetland-Strickproben fand ich besonders rührend. Die Texte und Bilder hat Ulrike uns auf CD gebrannt, so dass ich mir einen Ausdruck machen und einen Ordner mit Fühl-, Spinn- und Strickproben anlegen kann. Hier ein erster Blick auf die Proben und Pröbchen:




Am gespanntesten bin ich auf die Hundewolle des Berner Sennenhundes, wenn der Geruch auch gewöhnungsbedürftig ist. Mal sehen, ob er sich nach dem Waschen verliert... Aber auch die Wolle des Quessant-Schafes gefällt mir. Alle habe ich noch gar nicht befühlt und mit dem Verspinnen muss ich noch ein wenig warten, da mein Moswolt noch mit dem Rest der Texel-Schwarzkopf-Mischung belegt ist und mein Tom mit dem bunten Merinovlies und der Irland-Wolle. Aber dann...

...und es macht LUST auf FASERBUCH NUMMER 2.
8.11.06 20:27


Pommernwolle mittelgrau...

Heute früh um vier Uhr hatte ich ausgeschlafen und habe die geschenkte Zeit genutzt, um meine im langen Auszug gesponnene mittelgraue Pommernwolle zu Knäueln zu wickeln. Hat sie nicht einen wunderbar silbrigen Glanz?



Übrigens ist das Schaf, vom dem die Wolle stammt, ein Schaf, das glaubt, ein Pferd zu sein. Es lebt zusammen mit Pferden und wenn die Stute gestriegelt wird, kommt Schaf und will ebenfalls gestriegelt werden. Wird es dann auch... Vielleicht erklärt sich so die Weichheit der Wolle, die mit dem Namen "RAUHWOLLIGES Pommersches Landschaf" so gar nichts zu tun hat. Die Pommernwolle, die im Faserbuch-Paket war, ist tatsächlich gröber und hat mehr Grannen als die Wolle von Olaf und Gregor...
11.11.06 23:16


Faserbuch

Inzwischen sind die verschiedenen Faserproben spinnfertig aufbereitet. Selbst die bereits kardierten Fasern habe ich nochmals kardiert - einfach um die Wolle länger in der Hand zu haben und ein Gefühl für die Unterschiedlichkeit der Fasern zu bekommen. Die Fasern, die auf der kleinen Walze der Louet-Kardiermaschine geblieben sind, habe ich gesondert gesammelt. Daraus werde ich einen Bucheinband für den Faserbuchordner filzen, in dem alle Fasern gemeinsam vertreten sind.

Die Yak-Haare fand ich nur gruselig, weil stachelig. Ich mochte sie kaum anfassen. Die Angorawolle war dagegen ein himmlischer Flaum, den ich kaum wieder aus der Hand legen wollte. Und auch die Hundewolle vom Berner Sennenhund ist soooo schön! Selbst an den Geruch konnte ich mich gewöhnen. Alpaka mag ich sowieso. Neben der Beschaffenheit der Fasern gefällt mir hier auch besonders die Farbe. Die Hebridean-Wolle war arg verfitzt, aber nach ganz besonderer Zuwendung wurde auch sie wieder spinnfähig. Die Brillenschaf-Wolle schien auf den ersten Blick nicht besonders ansprechend - grau und ein wenig klebrig. Nachdem ich sie gewaschen hatte, entpuppte sie sich jedoch als weiss und recht langfaserig. Die schönen Löckchen des Gotländischen Pelzschafes konnte ich einfach nicht kardieren... Und im Vergleich zu der anderen weissen Wolle erinnert die Coburger Fuchswolle durch den goldenen Schimmer tatsächlich an Das Goldene Vlies. Waldschaf und Shetland haben mich ebenfalls angesprochen.

Und wieder einmal stelle ich fest, dass unsere Sprache recht begrenzt ist und es einfach nicht genug Worte für taktile Unterschiedlichkeiten gibt. Jedenfalls macht es mir viel Freude, mich mit den Fasern zu beschäftigen und das Spinnen sowie das Filzen habe ich ja noch vor mir.

Hier ein Bild der gesamten spinnfertig aufbereiteten Fasern:

.

Wer noch genauer gucken möchte, kann das auch tun - Unter Links - Meine Fotos - habe ich einen neuen Faserbuchordner angelegt und Fotos der einzelnen Fasern hochgeladen.
13.11.06 19:58


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