Kreatives Tagebuch

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Experiment geglückt

Diese Umhängetasche "Dreieck" ist das Ergebnis eines verfilzten Experimentes. Eine große quadratische Schablone aus Noppenfolie habe ich beidseitig mehrschichtig mit Wolle belegt - Merino extrafein in Rot, Schwarz, Anthrazit und Grau. Schwarze Schurwollfäden setzen lineare Akzente. Durch Faltungen und nur einen Einschnitt entstand die Tasche mit drei Innenfächern - alles nahtlos gefilzt. Breite: 38 cm, Höhe: 20 cm, Henkellänge: 80 cm

Ich bin ganz beeindruckt, was alles möglich ist und werde weiter experimentieren







Der ständig graue Himmel und das permanente Getröpfel ging mir in der letzten Woche ziemlich auf die Nerven - ich habe die Sommer-Sonne so vermisst... Leider ist das Wetter nicht zu beeinflussen, also musste ich mir auf andere Weise Sonne herbeizaubern. Deshalb entstand ein sonniger Filzbeutel in warmem Gelb aus der etwas robusteren amerikanischen Merinowolle. Höhe: 40 cm, Umfang in geöffnetem Zustand: 80 cm - d.h. der Beutel ist auch stabil genug für kleinere Einkäufe. Der Henkel ist nahtlos an eine doppelte Blüte gefilzt und kann zugezogen werden.







Die filzige Sonnenbeschwörung scheint gewirkt zu haben, denn hier scheint sie gerade Ein sonniges Wochenende Euch allen!
4.8.07 08:34


Total versponnen 2

Die neue Frage für die Spinnerten unter uns lautet: Was verspinnst Du am liebsten? Direkt aus der Flocke? (gewaschen/ungewaschen), Vlies, Kardenband, Kammzug...? Was magst Du gar nicht verspinnen?

Das ist für mich nicht so einfach zu beantworten, denn ich finde die gesamte Aufbereitung von Rohwolle von Anfang bis Ende faszinierend. Ist die Rohwolle wenig verschmutzt und hat kaum Einstreu, mag ich das Aus-der-Flocke-Spinnen sehr und liebe die Aufpluster-Verwandlung der verzwirnten Stränge nach dem Waschen. Ansonsten bin ich beim Aussortieren von Rohwolle eher pingelig und sortiere großzügig aus, weil sich das beim Verspinnen bezahlt macht. Auch verbringe ich viel Zeit mit dem Auseinanderzupfen vor dem Kardieren und kardiere mindestens in zwei Gängen, häufig noch öfter.

Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich das Verspinnen von selbst aufbereiteter Wolle wirklich interessanter als das Verarbeiten von gekauften Kardenbändern oder Kammzügen. Gekaufte Vlieswolle mag ich hingegen nicht so gern verspinnen. Für das Verspinnen von sehr kurzen Fasern habe ich auch noch keine geeignete Technik entdeckt; ich finde es eher anstrengend, wie z. B. Kaschmir im Vlies. Ich habe die Faser noch im Vlies mit grünen Walnussschalen kalt eingefärbt. Hier ein Spulenfoto:



Im Moment verspinne ich außerdem gerade selbst aufbereitete Bergschaf-Lammwolle - ein reines Vergnügen! Hier ein Bild der ersten drei Stänge:



Die Wolle ist so weich, dass sie auf der nackten Haut zu tragen ist. Um das Kuschelige zu erhalten, habe ich im (halb-)langen Auszug versponnen und anschließend verzwirnt.
4.8.07 11:38


Pleiten, Pech und Pannen...

...gibt es derzeit einige zu vermelden.

Nummer 1: In der Werkstatt hatten sich die MOTTEN nicht nur in der in Kartons gelagerten Wolle eingenistet, nein - sie haben auch die dünnen Schurwoll-Kettfäden des 40er Kircher Webrahmens angeknabbert, so dass ich mein angefangenes Webstück aus Jakobschafwolle nur noch entsorgen konnte und ein Neemöl-Großeinsatz angesagt war.

Nummer 2: Gestern wollte ich den 60er Webrahmen mit dem angefangenen Alpakastoff in verschiedenen Naturtönen hervorholen und weiterweben. Was musste ich entdecken? Ein Drittel der Kettfäden war gerissen, was vermutlich meinen Kindern bei der wilden Aufräumaktion der Wollkammer passiert war... Ohne weiteren Kommentar... Inzwischen habe ich den gewebten Stoff von leider nur 1,03 m Länge abgenommen, 57 Zentimeter misst er in der Breite. Was ich damit jetzt anfange, kann ich noch nicht sagen und ein Foto kann ich Euch auch nicht zeigen, denn es folgt

Nummer 3: Fällt mir doch gestern meine Digitalkamera aus der Hand, als ich gerade Fotos der Dreiecktasche in geöffnetem Zustand machen wollte! Objektiv verklemmt - jetzt lässt es sich weder heraus- noch hereinfahren. Und das, wo ich doch täglich für meine Dokumentation Fotos der Patientengestaltungen mache... Wenn Ihr denkt, das war's jetzt - noch nicht ganz, denn als

Nummer 4: flatterte mir gestern ein Anhörungsbescheid ins Haus. Am Tag meiner Prüfung wurde ich auf der Autobahn Richtung Berlin geblitzt. Ich hatte eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 auf 80 km/h komplett übersehen - Fazit: 34 km/h über Limit... Na gut, selbst verschuldet... Allerdings hätte ich zum jetzigen Zeitpunkt auf

Nummer 5: nun wirklich verzichten können. Mein Auto ist nämlich auch kaputt. Zwar fährt es noch, aber stottert und verschluckt sich und qualmt stoßweise schwarz aus dem Auspuff................ Aber ich muss doch zur Arbeit kommen!

Sicher kennt Ihr solche Zeiten auch, oder!? Normalerweise hauen mich solche Dinge nicht so schnell um, aber momentan ist mein "Puffer" nicht besonders gut ausgebildet. Bin unglaublich erschöpft, dass ich sogar Cecie abgesagt habe. Eigentlich wollten wir das Wochenende filzender und strickender Weise gemeinsam verbringen... Heul...

Was also habe ich dem ganzen Chaos entgegen zu setzen?

Nummer 1: Die Sonne scheint.

Nummer 2: Meine Kollegin U-Rike ist nach knapp drei Wochen aus dem Urlaub zurück und dadurch wird die Arbeit wieder ein wenig leichter.

Nummer 3: Heute gibt es Paprika-Gulasch - gestern schon fertig geköchelt. Sehr lecker!

Nummer 4: "Meine" derzeitige Ergotherapiepraktikantin ist zwar so jung, dass sie meine Tochter sein könnte, aber blickig und interessiert und stellt Euch vor - sie setzt sich das erste Mal ans Spinnrad und spinnt auf Anhieb einen perfekten Faden. Filzbegabt ist sie außerdem. Was für eine Freude!

Nummer 5: Mein Moswolt-Spinnrad hat unser Hausmeister Alfred repariert (ein Patient hatte es vor Wochen kaputt gemacht, das Schwungrad war durchgebrochen) und es spinnt so fein wie zuvor und von seiner Verletzung ist nichts mehr zu spüren.

Nummer 6: In mir wachsen viele filzige Ideen, die auf ihre Umsetzung warten.

Nummer 7: Meine Lieben sind gesund und ich bin es auch - vom Stimmungstief mal abgesehen.

Nummer 8: Vor mir liegen noch viele stille Sonntagsstunden, in denen ich mich ausruhen und auf die schönen Dinge besinnen kann.

Nummer 9: Von Rita schon vor einiger Zeit inspiriert, habe ich in der letzten Woche einen Wasserball umfilzt. Es hat tatsächlich funktioniert. Das Ergebnis sind zwei große Filzschalen mit einem Durchmesser von ca. 35 Zentimetern. Davon kann ich Euch auch ein Bild zeigen. Das habe ich nämlich schon am Freitag in der Klinik gemacht.

5.8.07 10:41


DANKE...

Es ist wirklich schön, sich bei Euch ausweinen zu können und so viele liebe und tröstende Worte zu bekommen. "Bloggemeinde" trifft es wirklich...

"Selbstfürsorge" war mein Zauberwort des heutigen Tages. Diese Brombeeren wachsen vom Nachbargarten zu uns herüber. Da sie reif sind, habe ich sie geerntet und einen Nachtisch zubereitet. Fotografiert habe ich sie (und die folgenden Bilder) mit der Kamera meiner Tochter. Bis ich eine längerfristige Lösung gefunden habe, kann ich mir die Kamera ausborgen




Die Hollywood-Schaukel (gehört einem anderen Nachbarn) diente mir als wiegendes Bett für den erholsamen Nachmittagsschlaf. Streichelnde Sonnenstrahlen, während ich am Spinnrad saß, taten ihr Übriges und jetzt geht es mir viel besser.

Verzwirnt habe ich das mit Walnussschalen gefärbte Kaschmir mit einem edlen Konen-Garn (Bourretteseide, Wolle, Kaschmir). Hier hängen die gewaschenen Stränge zum Trocknen an der frischen Luft:



Auf das Strickbild bin ich schon gespannt. Hier ein Detailfoto des Stranges:



Außerdem habe ich eine weitere Spule der Wolllunte von Schoppel gesponnen und verzwirnt. Inzwischen ist auch diese Wolle zum Strang gewickelt und gewaschen.



Und - ja, morgen ist ein neuer Tag und der Beginn einer neuen Woche.
5.8.07 21:22


Jakobschaf

Seit einiger Zeit starte ich mit einem Spinnstündchen in den Tag. Ich stehe morgens um 5.00 Uhr auf und setze mich mit einem Kaffee ans Spinnrad. Die Welt um mich her schläft noch und eine Stunde gehört ganz allein mir. Es ist eine für mich gute Art, den Tag zu beginnen - fernab von Hektik, Stress und Zeitdruck.

Heute früh habe ich einen weiteren Strang Jakobschafwolle verzwirnt...

8.8.07 20:12


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