Kreatives Tagebuch

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Nadelstärke ermitteln

Erstmal DANKESCHÖN an Euch alle, die Ihr mir geschrieben habt, wie Ihr Lauflänge und passende Nadelstärke der selbstgesponnenen Garne ermittelt. Danke auch für die Links!
@Christine: Deine Variante hat Tine mir in einer recht ausführlichen Mail beschrieben:

Hallo Jana

Fuer selbstgesponnenes Garn ist es sehr einfach einen Anhaltspunkt fuer Nadelstaerken zu finden. Nimm eine Lochkarte fuer Nadelstaerken und lege einen doppelten Faden
in die Loecher. Du erkennst dabei sofort wie eng es wird. Meistens findet man zwei oder drei Loecher die in etwa in Frage kommen koennten. Dann mach mal eine Strickprobe um zu sehen wie 'Lochprobe' mit der Strickprobe aussieht.

Da mag jetzt zwar umstaendlich sein, aaaber - du lernst fast sofort wie eng oder weit die 'Lochprobe' sein soll um dein gewuenschtes Strickbild herzugeben. Der Vorteil ist, dass man das nur ein oder zweimal machen brauch und dann weiss man schon wie es weiter geht. Fuer mich selber weiss ich, dass der doppelte Faden leicht im Loch stoppen muss - wenn ich ihn im Loch bewege bzw die Karte hin und her schiebe. Er darf, fuer mich, nicht 'leicht' rutschen.

Ich hoffe dass meine Erklaerung dir Hilfe leistet. Es ist halt immer schwerer etwas zu erklaeren als zu zeigen...

Liebe Gruesse

Tine
Southampton, UK
4.9.07 06:09


Kinderhöhle

Auf persönlichen Wunsch meiner liebsten Stini kommt hier der Fortschrittsbericht zur Kinderhöhle

Wie es manchmal ist im Leben, funktionierte es nicht ganz so wie geplant. Die deutsche Merinowolle schrumpfte bei weitem nicht so, wie sie es sollte. Mich ärgert: ICH HÄTTE ES WISSEN KÖNNEN und als Untergrundwolle Bergschaf nehmen sollen... Tja, die Höhle blieb jedenfalls riesengroß; durch das Eigengewicht und das aufgenommene Wasser war sie so schwer, dass sie nur in der Gruppe zu händeln war. Es war schon ein aufreibender Akt, das gute Stück zu spülen. Irgendwann kam ich auf die Idee, die Badewanne zu nutzen. Wir bedeckten die Höhle immer wieder mit Wasser und stampften mit nackten Füßen darauf herum, bis das Wasser endlich klar und die Seifenreste ausgespült waren.




Wringen war bei der Größe und dem Gewicht auch nur bedingt möglich. Außerdem konnte sie so ganz allein überhaupt nicht stehen... Eine neue Lösung musste her. Wir okupierten den Dachboden der Klinik, legten Folie und Decke aus, schnitten Haselnussstecken, um ein Gerüst zu bauen. Für das Dach banden wir einen Stecken zu einem Kreis, an dem dann weitere Stecken befestigt wurden. Außerdem bekam sie einen Eingang und einen Ausgang, damit es darin nicht gar so finster war. Jetzt wird sie täglich gewendet, damit sie gut durchtrocknet und wenn sie endlich trocken ist und steht, gibt es ein weiteres Bild. Aber das kann noch etwas dauern...
4.9.07 06:25


Es ist Herbst...

...zumindest gefühlter Herbst. Diese Zeit ist für mich jedes Jahr wieder eine Zeit der inneren Einkehr, verbunden mit dem Infragestellen, ob das, was ich lebe, noch trägt. Eine der vielen Fragen, die mich gerade bewegen: Warum blogge ich? Entstanden ist das Kreative Tagebuch aus dem Wunsch heraus, meinen Schöpfungen - welcher Art auch immer - einen Platz zu geben. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich alles verschenkte. Erst viel später begriff ich, dass das schnelle Weggeben meiner Produkte auch etwas mit mangelnder Wertschätzung meiner selbst zu tun hatte. Dann gab es eine Zeit, in der ich nichts mehr weggeben konnte. Ich war mehr bei mir angekommen (erstmal eine Floskel, ich weiss...), war mir meiner Individualität bewusster, akzeptierte mich in meinem Sosein - mit all dem, was aus meiner persönlichen Lebensgeschichte resultiert und nun zu mir gehört. Inzwischen behalte ich einige meiner Schöpfungen, die eine tiefere Bedeutung haben. Manchmal lange, manchmal verliert sich die Bedeutung auch, weil der Schöpfungsprozess das wirklich Wesentliche war. Einiges verschenke, einiges verkaufe ich. Das Letztere ist noch ganz neu für mich. Ein schönes Gefühl, zu wissen, eine meiner Filztaschen geht mit Frau X in München spazieren... Aber warum blogge ich? Geht es mir um Anerkennung, um narzistische Streicheleinheiten, um Selbstdarstellung? Wohl auch. Unbefriedigend finde ich jedoch immer mehr, dass hier nur ein Teil sichtbar wird. Der andere Teil - der private - gehört eher in mein rotes Tagebuch und doch fehlt er hier... Es entsteht ein unvollständiges Bild. Will ich das wirklich? Viele Menschen haben mein Blog abonniert und lesen hier; die meisten von Euch bleiben stumm, einige wenige "kenne" ich durch Kommentare oder Mailkontakte. Warum aber lest Ihr hier? Und warum bloggt Ihr?
9.9.07 20:15


s



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