Kreatives Tagebuch

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Im Herbst...

...beschäftigt mich jedes Jahr wieder das Thema "Vergänglichkeit". Das farbenprächtige Leuchten, die Zeit der Ernte und Fülle währt nur einen Augenblick.



Staunen und Dankbarkeit über so viel Schönheit...



Dann heisst es Abschied nehmen, dem Vergehen zuzuschauen und gleichzeitig zu fragen: Was in meinem Leben vergeht? Was ist überholt? Was hat an Bedeutung verloren?





Aber auch: Wo verbergen sich die Samen für das Neue?







Und wie kostbar ist manch so flüchtiger Moment, trotz des Wissens, dass auch die Erinnerung Wandlungen unterliegt und sich nichts festhalten lässt.







1.11.08 09:41


Ein kleiner Ausblick...

...auf meinen Beitrag zum Artyarn-Swap. Und - nein, das ist nicht das vollständige Garn, also habe ich damit noch nicht zu viel verraten, denn es ist, wie oben gesagt, ein Ausschnitt mit Ausblick, eine Andeutung, ein Teil...



Eine geheimnisvolle Versammlung der Unterschiedlichen gehört nämlich auch noch dazu. Wollt Ihr wissen, wie die Geschichte beginnt?

„Selten ist das, was ist, das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint“, murmelte die 200jährige Schildkröte vor sich hin, während sie ihre Brille putzte. Im Laufe der Jahrzehnte hatte ihre Sehkraft merklich nachgelassen. Zwar konnte sie entferntere Dinge noch in gewohnter Schärfe sehen; allerdings bereitete es ihr zunehmend Mühe, ein Salatblatt von einer Erdbeere zu unterscheiden, selbst wenn die Köstlichkeiten direkt vor ihrer früher so sensiblen Nase wuchsen. Seufzend setzte sie die nun blitzblank funkelnde Brille wieder auf. „Selten ist das, was ist, NUR das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint“, wiederholte die Schildkröte. „Das muss ich mir merken.“ Sie zog ihr Tagebuch unter dem Panzer hervor und notierte den Gedanken. Nachdem sie es wieder verstaut hatte, setzte sie ihren Weg aus den Dünen in den Wald gemächlich fort...

Fortsetzung folgt, wenn die Empfängerin das gestern der Post übergebene Päckchen ausgepackt hat...
12.11.08 06:50


Urlaub im November

Auch wenn es allgemein heisst, dass der November grau, nieselig, nebelig und trüb ist, des fehlendes Lichtes wegen die Stimmung in tiefste Tiefen drückt, muss ich dem widersprechen. Hier...



...verbrachten Stini und ich die vergangene Woche und ich muss - wieder zu Hause angekommen - gestehen, dass mir der Bollerofen, das morgendliche Holzholen, die heimelige Wärme, das Fallen der goldenen Ahornblätter und das Abgeschirmtsein von der Welt und den Menschen jetzt bereits fehlen. An diesem Ort veränderten sich Rhythmus und Lebensgefühl. Der einzige Nachteil - die Zeit lief langbeinig davon...

Obwohl ich sehr wenig fotografiert habe, weil vor lauter Leben keine Zeit blieb, hier einige Fotos dessen, was im Häuschen entstand.

Stini spann aus einem pflanzengefärbten Vlies, das ich ihr als Dankeschön für das Ausborgen ihrer Spinnräder schenkte, dieses Garn...



...und strickte sich ein Paar königlicher Armstulpen daraus:



Ich hatte die Kardiermaschine dabei, zauberte mir verschiedene Mischungen - hier eine davon...



... die ich genüsslich verspann:



Dieses Perlengarn ist ein Single, bei dem ich den mit Perlen versehenen Faden gleich habe mitlaufen lassen:



Aus zwei Farbverläufen dieser pflanzengefärbten Vliese...



...entstand dieser erste Strang:



Weitere werden folgen und sollen sich im Laufe der Zeit in eine Jacke verwandeln.

Und hier könnt Ihr das Große Hand- und Wanderrad, das Meisterstück Herrn Henkys sehen, das er uns großzügigerweise ausborgte...



Das Spinnen daran ähnelt einem Tanz, macht unglaublich viel Spaß und fast ein bischen süchtig. Das Rad wird mit der rechten Hand angetrieben, während die linke Hand die Fasern hält, in großem Schwung nach hinten auszieht und den entstandenen Faden dann mit Schwung nach vorn auf die Spindel laufen lässt. Hier kann man den Metalldorn, über den gesponnen wird, gut sehen:



Neben dem Spinnen haben wir noch vielerlei anderer Dinge sehr genossen, aber dazu später mehr.
12.11.08 07:40


Ein Tag mit Fabian...

...gehört mit zum Schönsten, was ich mir vorstellen kann. Obwohl wir relativ wenig Zeit miteinander verbringen, haben wir seit dem Tag seiner Geburt eine merkwürdig intensive Verbindung zueinander, die über eine Neffe-Tante-Beziehung hinausgeht.

Fabian kam gleich nach der Schule. Zuerst kochten wir miteinander, wobei er nicht nur das Kartoffeln schälen übernahm, das jedoch ganz besonders gern tat.



Nach dem Mittagessen malten wir gemeinsam in sein Monsterbuch - ein Malbuch, das ich ihm zum 6. Geburtstag schenkte. Fabian malt jetzt seit vier Jahren in dieses Buch und erfindet immer neue Monsterwelten. Wir entschieden uns für einen "Ganz normalen Alltag in der Buchstaben- und Zahlenmonsterwelt" - O-Ton Fabian... Dieses Bild fiel recht blutrünstig aus und ist noch nicht fertig. Aber einige andere Bilder durfte ich fotografieren, um sie Euch zu zeigen.

Die zehn Köpfe:



Das Weihnachtsmonster mit individualisierten Fliegen:



Gefangene Monster:



Die Musikwelt:



Und ganz besonders gruselig - die Monsterfolterkammer:



Eindrucksvoll auch seine Klassifizierung von Monstern:




Danach erledigte Fabian seine Hausaufgaben, wobei er bäuchlings mit tintenverschmierten Fingern auf dem Boden lag, während ich daneben am Spinnrad saß.



Und plötzlich packte ihn die Lust, das Spinnen doch auch mal zu probieren. Erst recht, als ich ihm sagte, dass es gar nicht schwer ist. Um das langsame und gleichmäßige Treten zu üben, gab ich ihm ein eindrucksvolles Bilderbuch über Holz zum Anschauen. Nachdem er sich durch die 190 Seiten gestaunt hatte, war der Fuß vergessen und das Treten hatte sich automatisiert.



Danach dauerte es keine fünf Minuten und Fabian spann sein erstes Garn.



Nachdem er die Fasern in seiner Hand verbraucht hatte, nahm er sich die Lammwolle mit dem Ausruf "Oh, schön, so viel hab ich noch!" und kuschelte eine Runde.



So waren wir beim virtuellen Spinntreffen, von
Wiebke ins Leben gerufen, sogar zu zweit dabei
14.11.08 14:23


Zum Sicheinkuscheln und Wohlfühlen...

...dient dieses einfache, glatt rechts gestrickte Dreieckstuch aus im halblangen Auszug weich gesponnener Gotlandwolle.





Gewicht: 225 g
Spannweite: 2,00 m
Länge: 1,00 m

Ich liebe es schon jetzt und mag gar nicht mehr ohne Tuch sein. Für meine 1,58 m hat es auch genau die richtige Größe. Da ich die Wolle aufgrund des Kuschelfaktors so mag, strickte ich gleich noch eine passende Mütze und habe mich entschieden, die restliche Gotlandwolle für einen auch separat zu tragenden Rollkragen und ein Paar Armstulpen zu nutzen. Das Mützenfoto muss ich allerdings nachreichen. Mit Blitz war es einfach nur furchtbar.

Eine Frage habe ich an Euch Strickerfahrenen: Wie gelingt es Euch, links und rechts von einer Mittelmasche je eine Masche zuzunehmen, OHNE dass auf einer Seite ein "Lochmuster" entsteht?
15.11.08 19:32


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