Kreatives Tagebuch

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Ein Plädoyer für das Spielen mit Farbe...

...soll mein heutiger Beitrag sein. Es macht mich nämlich traurig, wie oft ich zu hören bekomme "Ich kann nicht malen. Das war schon in der Schule so..." Und das keinesfalls nur von "meinen" Patienten in der Klinik; nur dort halt besonders häufig. Einen Anteil an dieser Entwicklung trägt sicher auch der Kunstunterricht an unseren Schulen. Ist das Blatt zu klein für einen Baum, so dass er im imaginären Raum weiterwächst, gibt es eine schlechte Note. Die Sonne hat gelb zu sein und keinesfalls lila. Die Proportionen stimmen nicht usw. usf. Die Lust am Spiel mit Farbe und Form, an der Entdeckung der Möglichkeiten, die Farbe bietet, kommt viel zu kurz. Natürlich gibt es auch engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die genau das fördern - nur sind sie leider in der Minderheit. Bedauerlich finde ich, dass es häufiger um das Ergebnis und selten um den Prozess geht. Absichtsloses Malen kann aufregend sein und so viel Freude bereiten! Wenn jedoch das verinnerlichte Urteil "Du kannst nicht malen." tief sitzt, ist es ein weiter Weg, um den Spaß schließlich doch noch zu entdecken.

Diese Papiere sind spielerisch entstanden. Manchmal verwende ich Restfarbe der Patienten, die auf den Paletten zurückgeblieben ist und vermale sie - deckend und lasierend, tropfend, kleckern, spachtelnd, abdrückend. Die Papiere werden durch Übermalen so lange weiterbearbeitet, bis ich JA zu ihnen sagen kann. Und es macht SPAß! Sie werden gesammelt, zu Versandtaschen verwandelt, dienen als Bucheinband- oder Geschenkpapier.





4.7.08 14:37
 
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