Kreatives Tagebuch

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Spinnfutter und gefiederter Gast...

Kardierte Schwarzkopfwolle hat auch einiges an Farbe abbekommen:



Allerdings wird es Zeit, dass ich mir nun WIRKLICH die Kaltbeize von Karin Tegeler besorge... Gerade die ungesponnene Wolle leidet unter der heißen Beize mit Alaun.

Dann gab es noch ein Vorkommnis der besonderen Art: Gestern kam ich - wie immer donnerstags - später zur Arbeit und fand auf der Bank hinter der Ergotherapiewerkstatt einen Schuhkarton mit diesem Winzling. Später stellte sich heraus, dass Patienten ihn dort erstmal in Sicherheit gebracht hatten, damit die Klinikkatzen das aus dem Nest gefallene Schwalbenjunge nicht zum Frühstück verspeisen konnten.





Was mich besonders berührte, waren die Fürsorglichkeit, die Sanftheit und die Zärtlichkeit, mit der sich die "harten drogenabhängigen Jungs" dem Kleinen näherten. In meiner Gestaltungstherapiegruppe ging es gerade um das Thema des "verletzten inneren Kindes" und die "Selbstversorgung", um die man als Erwachsener nicht herumkommt. Umso eindrucksvoller, dass die häufig "aus dem Nest Gestoßenen" sich um ein "aus dem Nest Gefallenes" kümmern. Und genau aus diesem Grunde habe ich die Versorgung des Kleinen unterstützt und ihn erstmal in die Werkstatt einziehen lassen, obwohl ich nach der Lektüre dieses Artikels schon ein schlechtes Gewissen habe... Wollen wir hoffen, dass der Kleine durchkommt. Chancen gibt es. Er ist recht lebendig, frisst Mücken, Fliegen, Spinnen und Regenwürmer in Stückchen. Mit Hilfe einer Spritze (recht absurd in einer Klinik für Drogenabhängige) bekommt er Wasser und die Verdauung klappt auch. Außerdem probiert er die Flügel aus und mag nicht so gern allein im Ersatznest sein, sondern lieber auf der Schulter, wo man weiter gucken kann. Wenn er satt ist, steckt er sogar dort den Kopf unter den Flügel und schläft bis zur nächsten Hungerattacke, die nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende!

Nachtrag: Vögelchen ist Sonntag abend gestorben...
22.8.08 20:09
 
s



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